Wasser als Medizin der Zukunft

Referat: gehalten 1999 in Lindau von Dr. med. Feredoon Batmanghelidj (*1931 – +15. Nov. 2004; 73 alt)
…..Zur Zeit der iranischen Revolution 1979 widmete ich mich dem Bau von Krankenhäusern und medizi-nischen Zentren im Iran, insbesondere solcher für Kinder. Den Revolutionären war es allerdings ein Dorn im Auge, dass jemand, der dem früheren Regime angehörte, so sehr in der Öffentlichkeit in Erscheinung trat. … Schließlich sperrte mich die Revolutionsregierung ins Gefängnis. Ich erhielt Einzelhaft und wurde in einem Raum von der Größe eines Hundezwingers gebracht. Es gab keine Decke und kein Bett, nur Betonfußboden und Betonwände und eine Metalltür mit einem winzigen Loch zum Atmen. In der Gefäng-niszelle blieb ich sechs Tage lang, und während dieser sechs Tage wurde mir klar, dass ich mich an die-sen Lebensraum anpassen musste. Unter diesen Umständen hörte ich auf, Nahrung zu mir zu nehmen und trank nur noch Wasser, und ich spürte, wie das Wasser mich allmählich beruhigte und die Angst von mir nahm.
Das Wasser half mir dabei, meine Gedanken treiben zu lassen und zu meditieren und auf diese Weise mit meiner inneren Qual fertig zu werden. Auch das Sodbrennen und der Hungerschmerz wurden vom Wasser besänftigt, bis sie schließlich ganz ausblieben.

… Eines Nachts, ich befand mich mittlerweile im Haupttrakt, wo ich mit achtzehn anderen in einem Raum schlief, brachten zwei Gefangene einen Mann herein, der die Hände auf den Bauch gepresst hielt und sich vor Schmerz krümmte. Ich verfügte über keinerlei Medikamente, die ich ihm hätte geben können, und das sagte ich ihm auch. Er machte ein langes Gesicht und ich sagte: „Aber ich weiß, dass Wasser dir helfen kann.“ Ich verabreichte ihm also zwei Gläser Wasser. Innerhalb von drei Minuten begannen seine Schmerzen nachzulassen, nachdem er vorher kaum hatte gehen können und zwei Leute ihn hertragen mussten. Nach insgesamt acht Minuten waren seine Schmerzen verschwunden.
Er strahlte von einem Ohr zum anderen und wollte wissen, was er tun sollte, falls die Schmerzen wie-der kämen. Ich sagte: „Nun, du hast doch die Wirkung des Wassers erlebt. Trink mehr Wasser.“ Dann überlegte ich mir noch, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich ihm genaue Anweisungen geben würde, und ich verordnete ihm, alle drei Stunden zwei Gläser Wasser zu trinken. Vier Tage später, als ich die Sache schon völlig vergessen hatte, kam er im Gefängnishof zu mir und sagte: „Seit jener Nacht habe ich keine Schmerzen mehr “.
Zwei Jahre und sieben Monate verbrachte ich im Gefängnis und behandelte in dieser Zeit 3000 ähnliche Fälle. Dabei hatte ich wie in einem Krankenhaus alle Arten von Stressbedingten Krankheiten zu behandeln. Ich war fasziniert und immer wieder erstaunt, wie einfaches Wasser die Probleme löst. Bei-spielsweise hatte ich jemanden mit einem Blutdruck von 300 zu 160. Der hohe Blutdruck strapazierte die Blutgefäße, und wenn er angehalten hätte, wären seine Gefäße geplatzt. Dem Mann konnte mit Wasser geholfen werden.
Wasser als Medizin der Zukunft

Als Doktor der Medizin, ausgebildet an den besten medizinischen Fakultäten dieser Welt (im Westen; in UK), hatte ich nichts über diese Wirkungen des Wassers gelernt, geschweige denn diese Kraft wahrge-nommen. Man hatte mir nie etwas darüber beigebracht, und mir wurde klar, dass ich mich im Gefängnis auf einer Mission befand, um das Wasser als Medizin der Zukunft zu entdecken… Nach meiner Entlassung vier Monate später konnte ich meine Arbeit im Iran nicht fortsetzen und ich
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war in Gefahr. Eines Nachts flüchtete ich aus dem Iran über die Grenze in die Türkei… Mittlerweile war die Publikation, die ich im Gefängnis verfasst hatte, ins Amerikanische übersetzt worden und im Journal of Clinical Gastroenterology erschienen, und die Universität von Pennsylvania hatte mich in die USA eingeladen, um dort meine Forschungsarbeit fortzusetzen. Ich besorgte mir also ein Visum und ging nach Amerika. Der nachfolgende Bericht umfasst beinahe 20 Jahre Forschung über das Wasser, und ich hoffe, einen flüchtigen Einblick in die Bedeutung vermitteln zu können, die das Wasser für die Gesundheit und das Wohlergehen hat. (Anmerkung: aber eine optimale Ernährung – Low-Carb – gehört dazu).
Wir Mediziner haben die Anzeichen für die Austrocknung des menschlichen Körpers falsch interpretiert und haben sie als „Krankheit“ missverstanden. Wir haben den Menschen Chemie ver-abreicht und wussten nicht, dass wir damit mehr Schaden anrichten als Gutes tun.
Albert Einstein sagte:„Die großen Probleme dieser Welt können nicht mit derselben Denkweise gelöst werden, mit welcher wir sie verursacht haben.

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